Ratgeber: Initiativbewerbung
- Ziel klar benennen: Eine Initiativbewerbung „für alles“ wirkt beliebig. Nennen Sie eine konkrete Position oder einen klaren Bereich.
- Recherche zeigt Interesse: Beziehen Sie sich auf aktuelle Projekte, Produkte oder Entwicklungen des Unternehmens.
- Ansprechperson finden: Auf der Website, in Karrierenetzwerken oder per Anruf. Ein persönlich adressiertes Schreiben landet seltener im Stapel.
- Mehrwert statt Wunschliste: Schreiben Sie, was Sie für das Unternehmen leisten können – nicht nur, was Sie suchen.
- Kurz anrufen: Eine Woche nach Versand können Sie freundlich nachfragen, ob die Unterlagen angekommen sind.
- Freiwillige Angaben: Foto und Geburtsdatum sind keine Pflicht (siehe Hinweise der Bundesagentur für Arbeit). Das AGG schützt vor Benachteiligung, u. a. wegen des Alters (§ 1 AGG).
Häufige Fragen
Lohnt sich eine Initiativbewerbung überhaupt?
Ja, gerade bei Unternehmen, die nicht jede Stelle ausschreiben. Sie haben zudem oft weniger direkte Konkurrenz, weil es keine Anzeige gibt, auf die sich viele gleichzeitig bewerben.
Per Post oder per E-Mail?
Fragen Sie im Zweifel nach. Viele Unternehmen bevorzugen E-Mail oder ein Online-Portal.